Abhalten bei Bauchweh, Blähungen und Koliken – kann das wirklich helfen?
Wenn Babys unter Bauchweh, Blähungen oder Koliken leiden, fühlen sich viele Eltern hilflos.
Das Baby zieht die Beine an, drückt, windet sich, weint und scheint einfach keine Ruhe zu finden.
Dann entsteht oft die Frage:
Was hilft meinem Baby wirklich?
Viele Familien machen dabei überraschend gute Erfahrungen mit dem Abhalten.
Warum Abhalten Babys oft Erleichterung verschafft
Beim Abhalten hältst du dein Baby über ein Waschbecken, ein Töpfchen, eine Schüssel oder die Toilette und unterstützt es in einer natürlichen Haltung beim Ausscheiden.
Dein Körper gibt dabei:
- Halt
- Nähe
- Wärme
- Sicherheit
Viele Babys entspannen sich dadurch sichtbar.
Gerade bei:
- Blähungen
- Druck im Bauch
- Unruhe
- Koliken
- nächtlichem Winden
kann das eine große Erleichterung sein.
Warum die Haltung beim Abhalten helfen kann
Die angewinkelte Haltung unterstützt den Bauchraum auf natürliche Weise.
Viele Babys können dadurch:
- leichter pupsen
- Stuhlgang besser loslassen
- Druck abbauen
- Bauchmuskeln besser einsetzen
Ohne den Widerstand einer engen Windel fällt das Ausscheiden manchen Babys deutlich leichter.
Viele Eltern erleben danach:
- sichtbare Entspannung
- ruhigeres Einschlafen
- weniger Weinen
- leichteres Loslassen
Auch die Nähe spielt eine wichtige Rolle
Abhalten ist nicht nur eine Haltung.
Es ist auch Verbindung.
Der Körperkontakt, deine Atmung und deine ruhige Begleitung helfen vielen Babys dabei, sich sicher genug zum Loslassen zu fühlen.
Gerade überreizte oder angespannte Babys profitieren davon oft besonders.
Kann Abhalten bei 3-Monats-Koliken helfen?
Viele Eltern berichten, dass Abhalten die Beschwerden bei sogenannten 3-Monats-Koliken spürbar lindern kann.
Warum?
Oft spielen dabei:
- Luft im Bauch
- Verdauungsdruck
- Spannung
- Schwierigkeiten beim Loslassen
eine größere Rolle als gedacht.
Abhalten kann dabei helfen, diesen Druck sanft zu lösen.
Natürlich ist jedes Baby unterschiedlich.
Aber viele Familien erleben dadurch deutlich entspanntere Tage und Nächte.
Wichtig: Es geht nicht um Perfektion
Gerade am Anfang braucht Abhalten etwas Zeit.
Alles Neue darf erst gelernt werden – von dir und deinem Baby.
Es geht dabei nicht darum, jedes einzelne Geschäft „abzufangen“.
Viel wichtiger ist:
- deinem Baby ein Angebot zu machen
- ohne Druck zu beobachten
- gemeinsam Erfahrungen zu sammeln
Viele Eltern merken mit der Zeit:
Es wird leichter.
Wann du Abhalten ausprobieren kannst
Zum Beispiel:
- wenn dein Baby Beine anzieht
- bei sichtbarem Drücken
- nach dem Stillen
- nach dem Aufwachen
- abends bei Unruhe
- wenn dein Baby pupsen muss
Was vielen Familien den Alltag erleichtert
Gerade bei Bauchweh oder häufigem Abhalten helfen vielen Familien einfache Lösungen im Alltag.
Praktische Abhaltewindeln oder leicht zu öffnende Kleidung machen das Abhalten oft deutlich entspannter – besonders nachts oder unterwegs.
Fazit
Abhalten kann Babys bei Bauchweh, Blähungen und Druck sanft unterstützen.
Nicht als Wundermittel.
Aber oft als einfacher Weg zu:
- mehr Entspannung
- weniger Druck
- besserem Loslassen
- mehr Verbindung
Viele Eltern sind überrascht, wie viel Ruhe dadurch in den Alltag kommen kann.
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