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Plastikfrei wickeln: Geht das wirklich?

Plastikfrei wickeln: Geht das wirklich?

Viele Eltern wünschen sich einen natürlicheren Alltag mit ihrem Baby.

  • weniger Wegwerfprodukte
  • weniger Windelmüll
  • weniger Kunststoff im Windelbereich
  • mehr wiederverwendbare Materialien

Und irgendwann entsteht die Frage:

Kann man ein Baby eigentlich plastikfrei wickeln?

Die ehrliche Antwort lautet: Ja, ein plastikfreies oder zumindest deutlich plastikärmeres Wickelsystem ist möglich.

Es muss jedoch nicht von heute auf morgen vollständig plastikfrei sein. Manche Familien verwenden zu Hause natürliche und wiederverwendbare Materialien, greifen unterwegs aber weiterhin auf eine Wegwerfwindel zurück. Andere kombinieren Wolle, Windeleinlagen und Abhalten.

Es geht nicht um Perfektion.

Es geht darum, bewusster auszuwählen, was täglich viele Stunden mit der Haut deines Babys in Berührung kommt – und einen Weg zu finden, der zu eurem wirklichen Familienalltag passt.

Was bedeutet plastikfrei wickeln?

Plastikfrei wickeln kann unterschiedliche Dinge bedeuten.

Vielleicht möchtest du vollständig auf Wegwerfwindeln und synthetische Nässeschutzschichten verzichten. Vielleicht möchtest du zunächst nur den Kunststoffanteil im Windelbereich reduzieren. Oder du möchtest weniger Einwegprodukte verbrauchen, ohne euer gesamtes Wickelsystem umzustellen.

Mögliche Wege sind:

  • Abhaltewindeln oder Wollüberhosen aus Wolle
  • waschbare Einlagen aus Bio-Baumwolle oder Hanf
  • Abhalten oder Teilzeit-Windelfrei
  • waschbare Wickelunterlagen
  • natürliche und abhaltefreundliche Kleidung
  • eine Kombination aus wiederverwendbaren und Einwegprodukten

Plastikärmer zu wickeln ist deshalb kein starres System. Du darfst ausprobieren, kombinieren und immer wieder neu entscheiden.

Warum steckt in klassischen Wegwerfwindeln Kunststoff?

Wegwerfwindeln sind praktisch, saugstark und schnell gewechselt. Diese Eigenschaften entstehen jedoch durch einen komplexen Materialaufbau.

Je nach Hersteller und Modell enthalten Einwegwindeln unter anderem:

  • Zellstoff
  • synthetische Vliesstoffe
  • Superabsorber
  • Kunststofffolien
  • elastische Bestandteile
  • Klebestreifen und Verschlüsse

Die verschiedenen Schichten sollen Flüssigkeit aufnehmen, im Inneren binden und ein Auslaufen der Windel verhindern.

Dadurch kann eine Wegwerfwindel viel Flüssigkeit aufnehmen. Gleichzeitig handelt es sich um ein Produkt, das nach einmaliger Verwendung im Restmüll landet.

Wie eine Einwegwindel aufgebaut ist, erklären wir ausführlicher in diesem Beitrag:

Zellstoff, Vlies und Kunststoff: Die Materialschichten einer Einwegwindel

Warum möchten Eltern plastikärmer wickeln?

Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Familien selbst.

Viele Eltern möchten:

  • weniger Müll produzieren
  • Einwegprodukte reduzieren
  • langlebige Materialien verwenden
  • den Windelbereich atmungsaktiver gestalten
  • natürliche Fasern bewusst auswählen
  • Ausscheidungen aufmerksamer begleiten
  • weniger abhängig von ständig nachzukaufenden Produkten sein

Dabei muss kein schlechtes Gewissen entstehen, wenn ihr nicht jede Wegwerfwindel ersetzen könnt oder möchtet.

Ein nachhaltigerer Familienalltag entsteht selten durch eine einzige perfekte Entscheidung. Meist beginnt er mit kleinen Veränderungen, die sich langfristig gut anfühlen.

Wolle als natürlicher Nässeschutz

In vielen herkömmlichen Stoffwindelsystemen übernimmt eine beschichtete Überhose den Nässeschutz. Wer diese Kunststoffschicht vermeiden möchte, kann stattdessen Wolle verwenden.

Wolle funktioniert anders als eine vollständig dichte Kunststofffolie.

  • Sie ist atmungsaktiv.
  • Sie kann Feuchtigkeit aufnehmen und regulieren.
  • Sie wirkt temperaturausgleichend.
  • Sie kann Gerüche nur langsam annehmen.
  • Mit Lanolin gepflegt wird sie wasserabweisender.

Dadurch eignet sich Wolle als natürlicher Nässeschutz für Wollüberhosen, Wollwindeln und Abhaltewindeln.

Wichtig ist jedoch: Wolle ist nicht mit einer absolut wasserdichten Plastikbarriere gleichzusetzen. Wie zuverlässig sie schützt, hängt unter anderem von der Wollqualität, der Pflege, der Saugeinlage und der ausgeschiedenen Flüssigkeitsmenge ab.

Die saugende Arbeit übernimmt deshalb nicht die Wolle allein. Unter der Wollschicht wird eine passende Windeleinlage benötigt.

Mehr über die besonderen Eigenschaften von Wolle erfährst du hier:

Warum Wolle beim Abhalten ideal ist

Welche Rolle spielt Lanolin?

Lanolin ist das natürliche Wollwachs der Schafwolle.

Es unterstützt die wasserabweisende Funktion der Wollfaser. Bei Wollwindeln, Wollüberhosen und Abhaltewindeln hilft es dabei, Feuchtigkeit nicht sofort nach außen dringen zu lassen.

Durch Waschen, Reibung und regelmäßige Nutzung kann die Wolle einen Teil dieses Wollwachses verlieren. Wenn sie Feuchtigkeit schneller durchlässt oder gründlich gewaschen wurde, kann ein Lanolinbad sinnvoll sein.

Dabei wird Lanolin in Wasser gelöst und von der Wolle wieder aufgenommen.

Wie das funktioniert, zeigen wir dir Schritt für Schritt:

Wolle fetten: So einfach funktioniert das Lanolinbad

Mehr über Herkunft und Gewinnung erfährst du hier:

Wie wird Bio-Lanolin gewonnen?

Das passende Wollwachs für deine Wollwindeln und Abhaltewindeln findest du hier:

Bio-Lanolin Wollwachs entdecken

Baumwolle und Hanf als saugende Schicht

Während Wolle vor allem den natürlichen Nässeschutz übernimmt, braucht jedes Wickelsystem eine saugende Schicht.

Hier kommen wiederverwendbare Windeleinlagen ins Spiel.

Bio-Baumwolle nimmt Flüssigkeit vergleichsweise schnell auf und lässt sich unkompliziert waschen. Hanf kann als zusätzliche Saugreserve eingesetzt werden, wenn mehr Flüssigkeit aufgenommen werden soll – beispielsweise nachts, unterwegs oder bei älteren Babys.

Die Materialien lassen sich miteinander kombinieren:

  • Bio-Baumwolle nimmt Flüssigkeit schnell auf.
  • Hanf kann zusätzliche Saugkraft ergänzen.
  • Wolle bildet die atmungsaktive äußere Schutzschicht.
  • Lanolin unterstützt den Nässeschutz der Wolle.

Einlagen sollten immer zur Größe des Babys, zur verwendeten Windel und zur benötigten Saugkraft passen.

Unsere wiederverwendbaren Einlagen findest du hier:

Windeleinlagen aus natürlichen Materialien entdecken

Abhalten: Wenn weniger in der Windel landet

Ein weiterer Weg zu weniger Windelmüll und weniger Windelwäsche ist das Abhalten.

Dabei gibst du deinem Baby die Möglichkeit, sich außerhalb der Windel zu erleichtern – zum Beispiel über einem Töpfchen, einer geeigneten Schüssel, dem Waschbecken oder der Toilette.

Du kannst dich dabei an Signalen deines Babys oder an wiederkehrenden Situationen orientieren, etwa:

  • nach dem Aufwachen
  • beim Windelwechsel
  • nach dem Tragen
  • rund ums Stillen oder Füttern
  • vor dem Schlafengehen

Abhalten bedeutet nicht, dass dein Baby ab sofort keine Windel mehr tragen darf.

Viele Familien verwenden weiterhin eine Stoffwindel oder Abhaltewindel als Backup. Der Unterschied besteht darin, dass nicht mehr automatisch jede Ausscheidung in der Windel landen muss.

Das kann dazu beitragen:

  • weniger volle Windeln zu haben
  • den Kontakt der Haut mit Urin und Stuhl zu verkürzen
  • weniger Einlagen waschen zu müssen
  • weniger Wegwerfwindeln zu verbrauchen
  • Routinen und Signale des Babys bewusster wahrzunehmen

Ob und wie stark sich dadurch Kosten, Müll oder Wäsche reduzieren, hängt davon ab, wie häufig ihr abhaltet und welches Backup ihr verwendet.

Abhalten darf leicht und undogmatisch bleiben. Es ist kein Training und keine Leistung, die dein Baby oder du erbringen müsst.

Hier findest du einen einfachen Einstieg:

Was bedeutet Abhalten?

Was ist eine Abhaltewindel?

Eine Abhaltewindel ist ein schnell zu öffnendes Backup, das speziell für das Abhalten entwickelt wurde.

Dein Baby trägt weiterhin eine saugende Einlage. Wenn du ein Signal bemerkst oder einen typischen Abhaltemoment nutzen möchtest, lässt sich die Windel jedoch schneller öffnen als viele klassische Wickelsysteme.

Eine Abhaltewindel aus Wolle verbindet:

  • eine wiederverwendbare Saugeinlage
  • einen natürlichen Nässeschutz
  • ein schnell zu öffnendes System
  • mehr Bewegungsfreiheit beim Abhalten

Sie kann zu Hause, unterwegs oder nachts genutzt werden. Welche Einlage sinnvoll ist, hängt von Alter, Ausscheidungsmenge und Situation ab.

Abhaltewindeln aus Wolle entdecken

Ist vollständig plastikfreies Wickeln realistisch?

Ja, ein vollständig plastikfreies Wickelsystem ist grundsätzlich möglich. Es kann beispielsweise aus einer Wollwindel, Einlagen aus Naturfasern und Verschlüssen aus natürlichen Materialien bestehen.

Im gesamten Familienalltag ist Plastikfreiheit jedoch nicht für jede Familie und jede Situation das wichtigste Ziel.

Manche Eltern:

  • wickeln zu Hause plastikfrei und verwenden unterwegs Wegwerfwindeln
  • nutzen nachts ein anderes Backup als am Tag
  • kombinieren Abhalten mit einzelnen Wegwerfwindeln
  • steigen erst nach und nach auf wiederverwendbare Produkte um
  • achten zunächst nur auf die Materialien direkt an der Haut

Auch bei als natürlich bezeichneten Produkten lohnt sich ein genauer Blick. Gummibänder, Druckknöpfe, Beschichtungen, Nähgarne oder Verschlüsse können je nach Hersteller synthetische Bestandteile enthalten.

Wer vollständig plastikfrei wickeln möchte, sollte deshalb nicht nur das Obermaterial, sondern die gesamte Produktzusammensetzung prüfen.

Was bedeutet plastikärmer für die Babyhaut?

Im Windelbereich treffen Wärme, Feuchtigkeit, Urin, Stuhl und Reibung aufeinander. Das kann die empfindliche Babyhaut belasten – unabhängig davon, ob eine Wegwerfwindel oder ein wiederverwendbares System verwendet wird.

Natürliche und atmungsaktive Materialien können ein angenehmes Hautklima unterstützen. Sie garantieren jedoch nicht, dass ein Baby niemals wund wird.

Entscheidend sind vor allem:

  • nasse oder verschmutzte Einlagen rechtzeitig zu wechseln
  • auf eine gute und reibungsarme Passform zu achten
  • die Haut vorsichtig zu reinigen und trocken zu tupfen
  • dem Windelbereich regelmäßig Luft zu geben
  • Einlagen und Windeln gründlich auszuspülen
  • bei Waschmittel und Pflegeprodukten auf Verträglichkeit zu achten

Auch eine Stoff- oder Wollwindel sollte nicht unnötig lange nass am Körper bleiben.

Ist die Haut stark entzündet, nässt sie, zeigt offene Stellen oder wird der Ausschlag trotz Pflege nicht besser, sollte fachlicher medizinischer Rat eingeholt werden.

Mehr über Ursachen und Vorbeugung findest du hier:

Wunder Po beim Baby: Ursachen und Vorbeugung

Plastikärmer wickeln und Hygiene

Plastikärmer zu wickeln bedeutet nicht, bei der Hygiene Abstriche zu machen.

Wichtig ist eine Pflegeroutine, die zu den verwendeten Materialien passt.

Saugende Einlagen

Nasse und verschmutzte Einlagen werden gewechselt, gesammelt und entsprechend den Pflegehinweisen hygienisch gewaschen. Wie häufig gewaschen wird, hängt von der Anzahl der vorhandenen Einlagen und eurem Alltag ab.

Wolle

Wolle muss nicht nach jeder Nutzung vollständig gewaschen werden. Ist sie nur leicht feucht geworden, kann gründliches Lüften häufig ausreichen.

Bei deutlicher Verschmutzung – insbesondere durch Stuhlgang – muss die betroffene Stelle gereinigt werden. Dabei sollte Wolle möglichst wenig gerieben, gerungen oder starken Temperaturschwankungen ausgesetzt werden.

Wenn der Nässeschutz nachlässt, kann die Wolle mit Lanolin nachgefettet werden.

Eine ausführliche Pflegeanleitung findest du hier:

Die richtige Pflege von Wollkleidung

So kannst du plastikärmer wickeln

Du musst nicht dein gesamtes Wickelsystem an einem einzigen Tag verändern.

Ein sanfter Einstieg kann so aussehen:

  • eine Abhaltewindel aus Wolle ausprobieren
  • zunächst nur zu Hause wiederverwendbare Einlagen verwenden
  • mit einem Abhaltemoment nach dem Aufwachen beginnen
  • eine Wegwerfwindel am Tag ersetzen
  • nachts und unterwegs zunächst pragmatisch bleiben
  • die benötigte Saugkraft langsam kennenlernen
  • Wollprodukte pflegen und möglichst lange nutzen

Mit der Zeit merkst du, welche Kombination zu deinem Baby und eurem Alltag passt.

Vielleicht möchtet ihr später vollständig umsteigen. Vielleicht bleibt es bei einzelnen plastikfreien Momenten am Tag. Beides ist wertvoll.

Was brauchst du für den Anfang?

Für den ersten Abhaltemoment brauchst du grundsätzlich nichts Neues. Du kannst dein Baby beispielsweise über ein Waschbecken oder eine geeignete Schüssel halten und anschließend wieder das bisherige Backup anlegen.

Wenn ihr plastikärmer wickeln und Abhalten häufiger in euren Alltag integrieren möchtet, können folgende Dinge hilfreich sein:

  • eine schnell zu öffnende Abhaltewindel aus Wolle
  • mehrere waschbare Windeleinlagen
  • bei Bedarf ein Hanfbooster für zusätzliche Saugkraft
  • ein Abhaltetöpfchen
  • abhaltefreundliche Kleidung
  • Lanolin und eine passende Wollpflege

Unsere Empfehlungen für unterschiedliche Alltagssituationen findest du hier:

Windelfrei und Abhalten: Was brauche ich wirklich?

Schnelle Orientierung: Was hilft beim plastikärmeren Wickeln?

  • Wolle als atmungsaktiver und wiederverwendbarer Nässeschutz
  • Lanolin zur Unterstützung der wasserabweisenden Wollfunktion
  • Bio-Baumwolle als schnell saugende Einlage
  • Hanf als zusätzliche Saugreserve
  • Abhalten, damit weniger Ausscheidungen in der Windel landen
  • passende Wollpflege, damit die Produkte lange funktional bleiben
  • flexible Kombinationen, die zu eurem Alltag passen

Plastikfrei muss nicht perfekt sein

Plastikfrei zu wickeln kann ein schönes Ziel sein. Aber euer Alltag darf trotzdem leicht bleiben.

Die hilfreichere Frage lautet deshalb für viele Familien nicht:

„Wie schaffen wir es, ab morgen vollkommen plastikfrei zu leben?“

Sondern:

„Wo können wir heute ein wenig natürlicher und plastikärmer beginnen?“

Vielleicht ist es eine Wollwindel. Eine waschbare Einlage. Ein Abhaltemoment am Morgen. Oder eine einzige Wegwerfwindel weniger.

Mit Wolle, Baumwolle, Hanf, Lanolin und Abhalten lässt sich der Windelalltag Schritt für Schritt natürlicher gestalten.

Nicht aus Druck.

Sondern aus dem Wunsch heraus, dein Baby aufmerksam zu begleiten und Ressourcen bewusster zu verwenden.

Jeder kleine Schritt darf zählen – auch wenn euer Weg nicht vollkommen plastikfrei ist.

Abhalten ist neu für dich? Dann findest du hier einen liebevollen und einfachen Einstieg:

Kostenlosen Startguide zum Abhalten entdecken

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Abhalten ist neu für dich?

Hier findest du einen einfachen Einstieg – ohne Druck, ohne Perfektion. Nur das, was für euch funktioniert.

ZUM EINSTIEGSGUIDE

Häufige Fragen zum Abhalten

Viele Eltern haben am Anfang ähnliche Fragen. Hier findest du die wichtigsten Antworten auf einen Blick.

Ab wann kann ich mit dem Abhalten beginnen?

Du kannst ab dem ersten Tag starten. Viele Eltern beginnen direkt nach der Geburt – andere erst Wochen oder Monate später. Beides ist völlig in Ordnung. Dein Baby bringt die Fähigkeit von Anfang an mit.

Muss ich komplett auf Windeln verzichten?

Nein. Abhalten bedeutet nicht, dass du keine Windeln mehr benutzt. Viele Familien kombinieren beides ganz entspannt. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Kommunikation mit deinem Baby.

Was, wenn ich die Signale meines Babys nicht erkenne?

Das ist am Anfang ganz normal. Mit der Zeit wirst du dein Baby immer besser verstehen. Du kannst zusätzlich feste Zeitpunkte nutzen, zum Beispiel nach dem Schlafen oder Stillen.

Ist Abhalten nicht stressig im Alltag?

Viele Eltern empfinden eher das Gegenteil. Weniger volle Windeln, weniger Stress beim Wickeln – und oft eine ruhigere, klarere Kommunikation mit dem Baby.

Funktioniert Abhalten auch nachts?

Ja, das ist möglich. Viele Babys melden sich auch nachts. Wichtig ist, dass du einen Weg findest, der für euch beide entspannt ist. Es muss nicht perfekt sein – jeder kleine Schritt zählt.

Was mache ich, wenn es nicht klappt?

Dann ist das völlig in Ordnung. Abhalten ist kein Alles-oder-nichts-Konzept. Du kannst jederzeit pausieren und später wieder einsteigen. Jeder Versuch ist ein Schritt nach vorn.

Was hilft mir beim Einstieg am meisten?

Am wichtigsten ist Vertrauen in dich und dein Baby. Und manchmal helfen kleine, durchdachte Dinge, die den Alltag einfacher machen – zum Beispiel Kleidung, die sich schnell öffnen lässt oder eine passende Abhaltewindel.

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