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Natürlich leben mit Baby

Bewusste Entscheidungen, natürliche Materialien und liebevolle Wege zu einem entspannteren Familienalltag.

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Fast 1.000 Windeln weniger: Was ein einziger Abhaltemoment pro Tag bewirken kann
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Fast 1.000 Windeln weniger: Was ein einziger Abhaltemoment pro Tag bewirken kann

Manchmal sind es nicht die großen Veränderungen, die am meisten bewirken.

Sondern die kleinen Dinge, die sich leise in unseren Alltag schleichen.

Ein kurzer Moment nach dem Aufwachen.

Die Windel öffnen.

Das Baby hochnehmen.

Es über das Waschbecken, ein Töpfchen oder die Toilette halten.

Und vielleicht passiert genau dann das, was sonst wenige Sekunden später in der frisch angezogenen Windel gelandet wäre.

Ein Pipi.

Eine Windel, die trocken bleibt.

Eine einzige Windel weniger.

Das klingt erst einmal nach fast nichts.

Aber wenn daraus ein kleiner täglicher Moment wird, kann sich über die Wickelzeit Erstaunliches summieren.

Eine Windel weniger pro Tag sind in zweieinhalb Jahren rund 913 Windeln.

Also fast 1.000 Einwegwindeln.

Nicht durch Perfektion.

Nicht dadurch, dass du dein Baby den ganzen Tag beobachten musst.

Und auch nicht dadurch, dass ihr plötzlich komplett ohne Windeln leben müsst.

Sondern vielleicht einfach durch einen einzigen Abhaltemoment am Tag.

Fast 1.000 Windeln weniger – wie kann das sein?

Eine einzelne Windel wirkt klein.

Doch aus Tagen werden Wochen. Aus Wochen werden Monate. Und aus Monaten irgendwann Jahre.

Die Rechnung ist ganz einfach:

  • 1 Windel weniger pro Tag
  • 7 Windeln weniger pro Woche
  • etwa 30 Windeln weniger pro Monat
  • 365 Windeln weniger pro Jahr
  • rund 913 Windeln weniger in zweieinhalb Jahren

Für eine angenommene Wickelzeit von etwa zweieinhalb Jahren lassen sich auf Grundlage üblicher Verbrauchswerte rund 3.800 Einwegwindeln pro Kind ansetzen.

913 Windeln weniger wären davon fast ein Viertel.

Nur durch einen einzigen kleinen Moment am Tag.

Natürlich ist das eine Modellrechnung.

Manche Babys werden länger gewickelt. Manche kürzer. An manchen Tagen klappt das Abhalten wunderbar. An anderen überhaupt nicht.

Und weißt du was?

Genau so darf es sein.

Die Zahl soll kein neues Ziel sein, das du erreichen musst.

Sie soll etwas anderes zeigen:

Kleine Veränderungen sind nicht bedeutungslos.

Eine Windel weniger bedeutet nicht: länger in der Windel bleiben

Das ist uns besonders wichtig.

Windeln zu sparen bedeutet nicht, eine volle Windel länger am Baby zu lassen.

Eine nasse oder verschmutzte Windel darf gewechselt werden. Nach Stuhlgang möglichst zeitnah.

Eine Windel weniger entsteht nicht dadurch, dass wir länger warten.

Sie entsteht dann, wenn die Ausscheidung gar nicht erst in der frischen Windel landet.

Zum Beispiel:

Du hast dein Baby gerade frisch gewickelt.

Kurz darauf wird es unruhig. Oder du weißt inzwischen: Nach dem Stillen muss es häufig Pipi machen.

Du öffnest die Windel noch einmal, hältst dein Baby kurz ab – und die Windel bleibt trocken.

Genau dort kann eine Windel eingespart werden.

Nicht weniger wechseln. Sondern weniger volle Windeln entstehen lassen.

Und genau hier beginnt Abhalten

Viele Eltern hören das Wort „Windelfrei“ und denken sofort:

Das könnte ich niemals. Ich möchte doch nicht den ganzen Tag ohne Windel herumlaufen.

Das musst du auch nicht.

Windelfrei kann ganz klein beginnen.

Beim Abhalten gibst du deinem Baby einfach zusätzlich zur Windel eine andere Möglichkeit, sich zu erleichtern.

Die Windel darf bleiben.

Sie darf Sicherheit geben.

Sie darf auffangen, was ihr nicht bemerkt.

Sie wird nur nicht mehr automatisch der einzige Ort für jedes Pipi und jeden Stuhlgang.

Und manchmal beginnt genau dadurch etwas Schönes:

Du merkst plötzlich, dass dein Baby gar nicht vollkommen unberechenbar ausscheidet.

Vielleicht muss es fast immer nach dem Aufwachen.

Vielleicht beim Stillen.

Vielleicht zieht es vorher die Beine an.

Vielleicht wird es kurz unruhig.

Vielleicht gibt es überhaupt kein sichtbares Signal – aber einen Rhythmus.

Du musst all das nicht sofort wissen.

Du darfst es gemeinsam mit deinem Baby entdecken.

Was bedeutet Abhalten? Hier findest du einen einfachen Einstieg.

Der einfachste Moment: nach dem Aufwachen

Wenn wir Eltern einen einzigen Moment für den Einstieg empfehlen sollten, wäre es oft dieser:

direkt nach dem Aufwachen.

Warum?

Weil dein Baby ohnehin wach wird.

Weil du es ohnehin hochnimmst.

Weil die Windel häufig ohnehin geöffnet wird.

Und weil viele Babys nach dem Schlafen ausscheiden.

Du kannst also einfach ausprobieren:

  1. Dein Baby wacht auf.
  2. Du öffnest die Windel.
  3. Du hältst es für einen kurzen Moment über Waschbecken, Töpfchen oder Toilette.
  4. Du wartest ganz entspannt.
  5. Dann zieht ihr euch wieder an.

Vielleicht kommt etwas.

Vielleicht auch nicht.

Beides ist völlig in Ordnung.

Windelfrei ist kein Test, den dein Baby bestehen muss.

Und du musst auch nichts „richtig machen“.

Du bietest nur eine Möglichkeit an.

Abhalten nach dem Aufwachen: Der einfachste Einstieg

Was, wenn es nur dreimal pro Woche klappt?

Dann sind es trotzdem drei Windeln weniger.

Wir leben in einer Welt, in der Nachhaltigkeit oft sehr groß klingt.

Plastikfrei.

Zero Waste.

Komplett nachhaltig.

100 Prozent.

Gerade mit einem Baby kann das schnell nach einer weiteren Aufgabe klingen.

Deshalb möchten wir die Rechnung einmal anders herum betrachten.

Wenn ihr nicht jeden Tag eine Windel einspart, sondern nur dreimal pro Woche, sind das über zweieinhalb Jahre ungefähr:

390 Windeln weniger.

Fünfmal pro Woche?

Etwa 650 Windeln weniger.

Nur am Wochenende?

Auch das summiert sich.

Es muss nicht täglich funktionieren, um Wirkung zu haben.

Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Botschaften von Teilzeit-Windelfrei:

Du musst nicht alles verändern, damit sich etwas verändert.

Teilzeit-Windelfrei: Warum auch einzelne Momente zählen

Was bedeuten fast 1.000 Windeln für den Müll?

Wenn wir eine Windel wegwerfen, verschwindet sie erstaunlich schnell aus unserem Blick.

Deckel auf.

Windel hinein.

Deckel zu.

Aber natürlich ist sie nicht verschwunden.

Sie wird abgeholt, transportiert und schließlich mit dem Restmüll entsorgt.

Eine unbenutzte Einwegwindel wiegt je nach Größe und Produkt unterschiedlich viel. Rechnet man beispielhaft mit rund 36 Gramm, entsprechen 913 Windeln ungefähr:

33 Kilogramm Windelmaterial.

33 Kilogramm Material, das zuerst hergestellt werden muss.

Darin stecken – je nach Windel – unter anderem:

  • Zellstoff
  • Superabsorber
  • Kunststoffvliese
  • Folien
  • Klebstoffe
  • Elastik
  • Verschlüsse

Und anschließend wird das gesamte Produkt nach nur wenigen Stunden Verwendung wieder entsorgt.

Bei einer benutzten Windel kommt natürlich noch das Gewicht von Urin und Stuhl hinzu.

Dadurch können 913 vermiedene Windeln rechnerisch ungefähr 99 bis 131 Kilogramm weniger Restmüll bedeuten.

Wichtig dabei:

Ein großer Teil dieses Gewichts sind natürlich die Ausscheidungen selbst.

Dein Baby produziert nicht weniger Pipi, nur weil du es abhältst.

Der Unterschied liegt darin, wo es landet.

Beim Abhalten landet es im Töpfchen, Waschbecken oder in der Toilette – statt zusammen mit Kunststoff, Zellstoff und Superabsorber im Restmüll.

Mehr zu den Mengen erfährst du hier:

Wie viel Windelmüll verursacht ein Baby wirklich?

Eine Windel weniger spart mehr als nur Müll

Bevor eine Einwegwindel bei dir auf dem Wickeltisch liegt, ist bereits einiges passiert.

Rohstoffe wurden gewonnen.

Zellstoff wurde hergestellt.

Kunststoffe und Superabsorber wurden produziert.

Die Windel wurde zusammengesetzt.

Sie wurde verpackt.

Transportiert.

Ins Lager gebracht.

In den Handel geschickt.

Und schließlich von dir gekauft.

Nach wenigen Stunden wird sie weggeworfen.

Deshalb bedeutet weniger Windelverbrauch langfristig auch:

  • weniger Rohstoffbedarf
  • weniger Produktion
  • weniger Verpackung
  • weniger Transport
  • weniger Restmüll

Eine einzelne Familie verändert dadurch keine Fabrik.

Aber viele Familien verändern Nachfrage.

Und jede große Veränderung besteht am Ende aus vielen kleinen Entscheidungen.

Was bedeutet eine Windel weniger für euren Geldbeutel?

Auch finanziell summiert sich eine kleine tägliche Veränderung.

Windelpreise unterscheiden sich stark.

Eine günstige Drogeriewindel kostet weniger als eine hochwertige Öko-Windel. Größere Größen sind oft teurer als kleine.

Deshalb kannst du eure mögliche Ersparnis ganz einfach selbst berechnen:

Preis einer Windel × 913.

Bei einem durchschnittlichen Preis von 30 Cent wären das über zweieinhalb Jahre:

rund 274 Euro.

Bei 40 Cent pro Windel:

rund 365 Euro.

Und natürlich geht es nicht darum, aus jedem Abhaltemoment eine Sparmaßnahme zu machen.

Aber es ist schön zu wissen:

Etwas, das natürlicher in euren Alltag passen kann, kann gleichzeitig Ressourcen und Geld sparen.

Was eine Windel weniger für die Babyhaut bedeuten kann

Vielleicht ist das sogar der Teil, den wir am wichtigsten finden.

Denn eine Windel weniger ist nicht nur ein Stück weniger Müll.

Wenn dein Baby außerhalb der Windel ausscheidet, bedeutet das auch:

Diese Ausscheidung liegt nicht an seiner Haut.

Gerade bei Stuhlgang kann das einen Unterschied machen.

Statt dass der Stuhl:

  • in der Windel verteilt wird
  • an Po und Hautfalten gelangt
  • bis zum Wechsel dort bleibt
  • anschließend gründlich entfernt werden muss

landet er direkt außerhalb der Windel.

Das bedeutet nicht, dass Abhalten automatisch jeden wunden Po verhindert.

Babyhaut kann aus vielen Gründen gereizt sein.

Aber weniger Kontakt mit Urin und besonders mit Stuhl ist ein sehr nachvollziehbarer Vorteil.

Wie Abhalten die Babyhaut entlasten kann

Und was verändert sich zwischen dir und deinem Baby?

Vielleicht gar nichts.

Vielleicht aber auch etwas ganz Kleines.

Du beginnst, dein Baby anders zu beobachten.

Nicht ständig.

Nicht angespannt.

Sondern neugierig.

Du bemerkst vielleicht irgendwann:

Ach, deshalb wird es nach dem Aufwachen immer so unruhig.

Oder:

Interessant. Nach dem Stillen kommt fast immer ein Pipi.

Oder:

Jetzt weiß ich, warum es beim Wickeln plötzlich drückt.

Das bedeutet nicht, dass Eltern, die nicht abhalten, ihr Baby weniger gut kennen.

Es bedeutet nur:

Ausscheidungen können ein weiterer kleiner Teil eurer Kommunikation werden.

So wie Hunger.

Müdigkeit.

Nähe.

Kälte.

Oder der Wunsch, getragen zu werden.

Ausscheiden gehört genauso zum Körper deines Babys.

Und es darf sichtbar sein.

Was, wenn wir eine Windel brauchen?

Dann benutzt sie.

Ganz einfach.

Es gibt Tage mit wenig Schlaf.

Es gibt Autofahrten.

Arzttermine.

Geschwisterkinder.

Besuch.

Reisen.

Krankheit.

Und Tage, an denen du einfach keine Lust hast, über Pipi nachzudenken.

Eine Windel ist dafür da, euch Sicherheit zu geben.

Sie ist kein Versagen.

Und wenn dein Baby trotz Abhalten hineinmacht, hat Windelfrei nicht „nicht funktioniert“.

Das Backup hat einfach genau das getan, wofür es gedacht ist.

Windelfrei mit Backup: Warum eine Windel kein Rückschritt ist

Vielleicht braucht Nachhaltigkeit weniger Perfektion

Gerade Eltern bekommen ständig vermittelt, was sie alles besser machen könnten.

Besser ernähren.

Besser schlafen.

Nachhaltiger einkaufen.

Mehr fördern.

Weniger Plastik verwenden.

Und jetzt vielleicht auch noch weniger Windeln?

Nein.

So soll sich dieser Artikel nicht anfühlen.

Eine Windel weniger ist kein neues To-do auf deiner Liste.

Es ist eine Möglichkeit.

Etwas, das du ausprobieren kannst, wenn es sich gut anfühlt.

Vielleicht funktioniert es.

Vielleicht funktioniert es nur manchmal.

Vielleicht entdeckt ihr dadurch Windelfrei für euch.

Vielleicht bleibt es einfach bei diesem einen kleinen Morgenmoment.

Auch das ist genug.

Was passiert, wenn viele Familien eine Windel weniger brauchen?

Bei einem Kind sind fast 1.000 Windeln bereits eine erstaunliche Zahl.

Aber drehen wir den Gedanken einmal weiter.

Wenn 100 Familien täglich eine Windel weniger verwenden, sind das über zweieinhalb Jahre:

rund 91.300 Einwegwindeln weniger.

Bei 1.000 Familien:

rund 913.000 Windeln weniger.

Fast eine Million Windeln.

Nicht durch einen radikalen Verzicht.

Sondern durch viele Eltern, die vielleicht morgens für zwei Minuten etwas Neues ausprobieren.

Genau darin liegt für uns so viel Hoffnung.

Wir müssen nicht darauf warten, bis alle Menschen ihr Leben vollkommen verändern.

Manchmal reicht es, wenn viele von uns ein kleines bisschen anders anfangen.

Welches Backup brauchst du dafür?

Für den Anfang überhaupt kein besonderes.

Du kannst mit der Windel starten, die ihr ohnehin benutzt.

Du kannst dein Baby abhalten und danach dieselbe saubere Windel wieder schließen.

Wenn Abhalten später häufiger Teil eures Alltags wird, kann ein schnell zu öffnendes Backup vieles leichter machen.

Genau dafür gibt es Abhaltewindeln.

Sie schützen dein Baby, wenn gerade nichts angekündigt wird.

Und wenn du einen passenden Moment bemerkst, lassen sie sich schnell öffnen.

Unsere Abhaltewindeln aus Wolle verbinden diesen einfachen Zugang mit einem natürlichen, wiederverwendbaren Material.

Dazu kannst du waschbare Windeleinlagen verwenden.

Aber auch hier gilt:

Du brauchst kein neues Produkt, um dein Baby zum ersten Mal abzuhalten.

Häufige Fragen

Kann ich wirklich fast 1.000 Windeln sparen?

Absolut!. Eine Windel weniger pro Tag ergibt über zweieinhalb Jahre rund 913 Windeln. Ob diese Zahl in eurem Alltag tatsächlich erreicht wird, hängt davon ab, wie lange dein Kind Windeln trägt und wie häufig durch das Abhalten wirklich eine frische Windel eingespart wird.

Muss ich jeden Tag abhalten?

Nein. Schon einzelne Abhaltemomente zählen. Dreimal pro Woche ergeben über zweieinhalb Jahre ungefähr 390 Windeln weniger, fünfmal pro Woche etwa 650.

Muss mein Baby komplett windelfrei sein?

Nein. Dein Baby kann weiterhin eine Einwegwindel, Stoffwindel oder Abhaltewindel als Backup tragen. Windelfrei darf Teilzeit-Windelfrei sein.

Wann ist der einfachste Zeitpunkt zum Abhalten?

Viele Familien beginnen nach dem Aufwachen. Dein Baby wird ohnehin hochgenommen und häufig gewickelt, und viele Babys scheiden in diesem Moment aus.

Spare ich bei jedem Abhalten automatisch eine Windel?

Nein. Eine Einwegwindel ist erst dann tatsächlich eingespart, wenn dadurch keine frische Windel benötigt wird. Aber auch ein Abhaltemoment, der keine Windel spart, kann euch helfen, Rhythmen und Signale kennenzulernen.

Soll ich eine nasse Windel länger tragen lassen, um Windeln zu sparen?

Nein. Windeln zu sparen bedeutet nicht, Wechsel hinauszuzögern. Die Idee ist, Ausscheidungen außerhalb der Windel anzubieten, sodass das Backup möglichst sauber bleibt.

Was, wenn es nicht funktioniert?

Dann übernimmt die Windel. Genau dafür ist sie da. Windelfrei ist keine Prüfung und dein Baby muss nichts lernen oder leisten.

Fazit: Vielleicht beginnt Veränderung mit einem einzigen Pipi

Fast 1.000 Windeln.

Die Zahl klingt groß.

Der Anfang muss es nicht sein.

Vielleicht beginnt er morgen früh.

Dein Baby wacht auf.

Du nimmst es hoch.

Öffnest die Windel.

Hältst es für einen Moment über das Waschbecken.

Und vielleicht kommt etwas.

Vielleicht auch nicht.

Du musst daraus kein Projekt machen.

Du musst keine Liste führen.

Du musst nicht zählen.

Du darfst einfach neugierig sein.

Denn aus einem kleinen Moment kann mit der Zeit etwas Großes entstehen:

weniger Windeln.

weniger Müll.

weniger Ressourcen.

weniger Zeit mit Ausscheidungen auf der Haut.

Und vielleicht ein bisschen mehr Wahrnehmung für das, was dein Baby dir ohnehin jeden Tag zeigt.

Nicht perfekt windelfrei.

Nicht alles oder nichts.

Vielleicht einfach eine Windel weniger.

Weiterlesen

Du möchtest Abhalten einfach einmal ausprobieren?

Dann fang nicht mit dem ganzen Tag an.

Fang mit einem Moment an.

Unser kostenloser Startguide begleitet dich Schritt für Schritt und zeigt dir, wie Abhalten auch dann funktionieren kann, wenn du noch keine Signale kennst.

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Häufige Fragen zum Abhalten

Viele Eltern haben am Anfang ähnliche Fragen. Hier findest du die wichtigsten Antworten auf einen Blick.

Ab wann kann ich mit dem Abhalten beginnen?

Du kannst ab dem ersten Tag starten. Viele Eltern beginnen direkt nach der Geburt – andere erst Wochen oder Monate später. Beides ist völlig in Ordnung. Dein Baby bringt die Fähigkeit von Anfang an mit.

Muss ich komplett auf Windeln verzichten?

Nein. Abhalten bedeutet nicht, dass du keine Windeln mehr benutzt. Viele Familien kombinieren beides ganz entspannt. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Kommunikation mit deinem Baby.

Was, wenn ich die Signale meines Babys nicht erkenne?

Das ist am Anfang ganz normal. Mit der Zeit wirst du dein Baby immer besser verstehen. Du kannst zusätzlich feste Zeitpunkte nutzen, zum Beispiel nach dem Schlafen oder Stillen.

Ist Abhalten nicht stressig im Alltag?

Viele Eltern empfinden eher das Gegenteil. Weniger volle Windeln, weniger Stress beim Wickeln – und oft eine ruhigere, klarere Kommunikation mit dem Baby.

Funktioniert Abhalten auch nachts?

Ja, das ist möglich. Viele Babys melden sich auch nachts. Wichtig ist, dass du einen Weg findest, der für euch beide entspannt ist. Es muss nicht perfekt sein – jeder kleine Schritt zählt.

Was mache ich, wenn es nicht klappt?

Dann ist das völlig in Ordnung. Abhalten ist kein Alles-oder-nichts-Konzept. Du kannst jederzeit pausieren und später wieder einsteigen. Jeder Versuch ist ein Schritt nach vorn.

Was hilft mir beim Einstieg am meisten?

Am wichtigsten ist Vertrauen in dich und dein Baby. Und manchmal helfen kleine, durchdachte Dinge, die den Alltag einfacher machen – zum Beispiel Kleidung, die sich schnell öffnen lässt oder eine passende Abhaltewindel.

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